17. Juli 2020

Keine Panik bei Läusen

Keine Panik bei Läusen

Wie erkennt man einen Befall mit Kopfläusen und wie wird man diese wieder los?

Weiterverbreitung stoppen

Informieren Sie Ihr persönliches Umfeld sowie die Leitung der Schule, des Kindergartens oder der Kindertagesstätte, wenn Sie bei Ihrem Kind Kopfläuse feststellen. Behandeln Sie bei Lausbefall die ganze Familie.

Lebenszyklus einer Laus

Eine Laus legt Eier, aus denen nach 7 bis 10 Tagen der Nachwuchs schlüpft.. Zurück bleiben Nissen, die Hüllen der Eier. Diese kleben an der Kopfhaut sowie an den Haaren und lassen sich nur schwer entfernen.

Gewusst?

Eine Laus braucht immer einen Wirt, denn ohne Blutzufuhr ist das Überleben für eine Laus unmöglich. Es ist daher nicht nötig, Kleider oder Plüschtiere einzufrieren, um Läuse abzutöten.

Sind Kopfläuse gefährlich?

Kopfläuse sind nicht gefährlich und übertragen in unseren Breitengraden auch keine Krankheiten. Eine rasche, wirksame Behandlung des Lausbefalls ist trotzdem wichtig, da Läuse Juckreiz verursachen und sich schnell weiterverbreiten.

Prävention

  • Kontrollieren Sie die Haare Ihres Kindes regelmässig.
  • Benutzen Sie nach der Haarwäsche eine Pflegespülung und kämmen Sie das Haar mit einem Laus- oder Nissenkamm durch.
  • Benutzen Sie Antilausmittel nicht zur Vorbeugung.
  • Spezielle Shampoos und Lausabwehrsprays können vor Lausbefall schützen. 

Anwendung des Nissenkamms

Die Nissen haften mit einem schwer löslichen Klebstoff an der Kopfhaut. Nissen sind durch Shampoo, Wasser oder Heissluft schwer zu entfernen. Aus langen Haaren lassen sich Nissen
am besten mithilfe einer Pflegespülung herauslösen. Die Pflegespülung drei Minuten einwirken lassen und Strähne für Strähne mit dem Nissenkamm durchkämmen.

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