Zecken
Zecken sind nicht nur im Wald, sondern auch in Parks, Gärten oder auf Wiesen anzutreffen.
Sie können Krankheiten wie die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) oder Borreliose übertragen. Wer sich im Grünen aufgehalten hat, sollte anschliessend Haut und Kleidung untersuchen. Zecken sind rasch zu entfernen, und die Stichstelle sollte beobachtet werden.
Reptilien
Schildkröten, Echsen oder Schlangen können Salmonellen in sich tragen, ohne selbst krank zu sein. Das Infektionsrisiko entsteht vor allem über die Hände. Nach dem Kontakt mit Reptilien oder ihrer Umgebung ist deshalb gründliches Händewaschen besonders wichtig.
Vogelkrankheit
Wellensittiche, Papageien oder Tauben können in seltenen Fällen Bakterien übertragen, die grippeähnliche Symptome oder Atembeschwerden auslösen. Die Ansteckung kann beim Streicheln der Tiere oder durch Einatmen von Staub und Kotpartikeln erfolgen.
Wann abklären lassen?
Bei starkem oder anhaltendem Durchfall, Fieber, Blut im Stuhl, deutlicher Schwäche oder entzündeten Wunden sollte frühzeitig medizinischer Rat eingeholt werden. Dies gilt insbe-sondere für Kinder, Schwangere und Menschen mit einem geschwächten Immunsystem. Bei starken allergischen Reaktionen auf Insektenstiche oder bei Symptomen wie Atemnot, starkem Hautausschlag, geschwollener Zunge oder Kreislaufproblemen ist umgehend ärztliche Hilfe erforderlich.