Lymphproblemen vorbeugen
In Bewegung bleiben: Schwimmen, Walken oder Treppensteigen bringen den Lymphfluss sanft in Schwung.
Ausreichend trinken: Wasser unterstützt den Abtransport von Stoffwechselprodukten.
Wechselduschen anwenden: Kalte Güsse oder Wasser treten nach Kneipp können die Durchblutung anregen und das Wohlbefinden fördern.
Bewusst essen: Gemüse, Früchte, Kräuter, Keimlinge und Nüsse tun gut. Salz, Zucker, Weissmehl und stark verarbeitete Lebensmittel besser reduzieren.
Massagen nutzen: Manuelle Lymphdrainagen durch Fachpersonen oder sanfte Trockenbürstenmassa gen können den Lymphfluss anregen.
Geschwollene Lymphknoten richtig einordnen
Gelangen Krankheitserreger in den Körper, wird die Abwehr in den Lymphknoten aktiv. Dabei können sie anschwellen. Besonders gut tastbar sind die ober flächlichen Lymphknoten am Hals, in den Achsel höhlen, in der Leiste und in den Kniekehlen.
In den meisten Fällen sind geschwollene Lymph knoten eine normale Reaktion auf Infektionen und bilden sich von selbst wieder zurück. Bei Kindern treten vergrösserte Halslymphknoten bis zu einer Grösse von zwei Zentimetern häufig im Zusammen hang mit Erkältungen oder anderen Infekten der oberen Atemwege auf. Das ist meist harmlos und zeigt, dass das Immunsystem arbeitet. Bleibt die Schwellung länger als drei Wochen bestehen, sollte sie ärztlich abgeklärt werden.
Geschwollene Lymphknoten als Warnzeichen
In seltenen Fällen können hinter geschwollenen Lymphknoten ernsthafte Ursachen wie Krebs- oder Autoimmunerkrankungen stecken. Eine ärztli che Abklärung ist insbesondere ratsam, wenn die Schwellung ohne erkennbare Infektion auftritt, länger anhält oder von weiteren Beschwerden wie Fieber, Nachtschweiss, ungewolltem Gewichtsverlust oder anhaltender Müdigkeit begleitet wird. Auch sehr harte, schlecht verschiebbare oder rasch wachsende Lymphknoten sollten untersucht werden.