17. Dezember 2025

Halsschmerzen ade: Was Ihren Hals beruhigt

Halsschmerzen ade: Was Ihren Hals beruhigt

Schluckbeschwerden oder ein Kratzen im Hals sind typische Anzeichen einer Erkältung. Dahinter stecken meist Viren. Häufig folgen Husten, Schnupfen oder Heiserkeit. Mit einfachen Mitteln können Sie die Halsschmerzen spürbar lindern.

(Text: Lea Broggini, eidg. dipl. Apothekerin, Medbase Apotheke Pfäffikon)

Entzündungen im Rachen

Eine Entzündung kann verschiedene Bereiche im Rachenraum betreffen und Schmerzen verursachen. Fachpersonen sprechen von einer Pharyngitis, wenn der Rachen betroffen ist, oder von einer Laryngitis, wenn sich die Entzündung eher im Kehlkopfbereich befindet. Sind die Mandeln entzündet, liegt eine Tonsillitis vor. In der Praxis lassen sich diese Formen jedoch nicht immer klar abgrenzen. Oft gehen die betroffenen Bereiche ineinander über.

Bei einer Infektion durch Erkältungsviren helfen Antibiotika nicht. Sie wirken nur gegen Bakterien. In der Regel bessern sich Halsschmerzen, die durch Erkältungsviren ausgelöst werden, nach wenigen Tagen von selbst. Bis dahin müssen die Beschwerden aber nicht einfach hingenommen werden. Die vorübergehende Einnahme von Schmerzmitteln wie Ibuprofen oder Paracetamol kann das Schlucken erleichtern und das Allgemeinbefinden verbessern.

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr befeuchtet die Schleimhäute und lindert Reizungen. Das regelmässige Lutschen von Pastillen mit Isländisch Moos oder Spitzwegerich kann ausserdem helfen, den Hals zu beruhigen. Dies bildet einen schützenden Film über die gereizte Schleimhaut – das Kratzen lässt meist spürbar nach. Bei stärkeren Beschwerden können Lutschtabletten mit leicht betäubenden oder entzündungshemmenden Inhaltsstoffen Linderung verschaffen.

HalsschmerzCheck in Medbase Apotheken

Mit dem HalsschmerzCheck erhalten Sie eine vertiefte Beratung durch eine spezialisierte Apothekerin oder einen spezialisierten Apotheker. Bei Bedarf erhalten Sie die Medikamente vor Ort, oder Sie werden an Ihre Hausarztpraxis überwiesen.


Lutschen beruhigt die gereizte Schleimhaut

Die Inhaltsstoffe von Pastillen sind nicht der einzige relevante Aspekt. Das Lutschen selbst erzielt oft die grösste Wirkung. Es regt die Speichelproduktion an und befeuchtet die Schleimhäute. Wer pflanzliche Unterstützung sucht, kann zu Pastillen mit Salbei oder Kamille greifen. Auch bewährte Hausmittel können wohltuend sein: Gurgeln mit Salzwasser oder Salbeitee wirkt beruhigend. Eine sanfte Alternative ist warmer Kräutertee mit einem Löffel Honig. Besonders Salbei und Kamillen-tee haben sich bewährt. Auch wenn für manche Hausmittel wissenschaftliche Belege fehlen: Viel trinken ist bei Halsschmerzen in jedem Fall empfehlenswert.

Wann ein Arztbesuch sinnvoll ist

Bei erheblichen Schmerzen mit Schluckunfähigkeit, bei Atemnot, pfeifenden Atemgeräuschen, Halsschwellung oder starken einseitigen Schmerzen und schlechtem Allgemeinzustand sollten Sie sich ärztlich untersuchen lassen.

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