08. Oktober 2020

Erkältung oder Grippe?

Erkältung oder Grippe?

Erfahren Sie hier, wie Sie eine Grippe von einer Erkältung unterscheiden können.

Grippe oder nur Erkältung?

Eine Grippe, nicht zu verwechseln mit einer Erkältung, legt den Menschen wortwörtlich kurzzeitig flach. Bei der Grippe hat man Glieder- und Gelenkschmerzen, mag nicht aufstehen, hat Schüttelfrost, Halsschmerzen und Husten, fühlt sich schlapp und das sonst schon unangenehme Körpergefühl wird von hohem Fieber begleitet.

Gemäss Definition heisst eine «echte» Grippe Influenza und meint eine durch Influenzaviren ausgelöste Infektionskrankheit mit den oben genannten Symptomen. Wen es erwischt, der sollte je nach Schweregrad bis zu einer Woche das Bett hüten.

Deutlich harmloser verlaufende Virusinfektionen fallen in die Kategorie der Erkältungen. In der Regel liegt dabei eine akute Infektion der oberen Atemwege vor, insbesondere der Nasen- und Rachenschleimhaut. Die Erkältung ist eine der häufigsten Erkrankungen überhaupt. Im Durchschnitt ist jeder Erwachsene zweimal, Kinder im Vorschulalter sind sogar zwischen vier- und achtmal jährlich davon betroffen. Im Gegensatz zu einer Influenza klingen die Beschwerden eines grippalen Infekts innert weniger Tage von selbst wieder ab.

Grippewelle

Die sogenannte «Grippewelle» beginnt in der Regel in der Adventszeit und endet um die Ostertage. Jedes Jahr ist ein anderer Grippevirus im Umlauf, das heisst, der Körper wird nach einer Grippe nicht immun gegen den nächsten Grippevirus.

Schützen Sie sich und andere!
Lassen Sie sich von speziell dafür ausgebildeten Apothekerinnen und Apothekern ohne ärztliches Rezept gegen Grippe impfen – sicher und ohne Voranmeldung. Zu den Risikogruppen gehören besonders ältere Menschen, Schwangere, Personen mit chronischen Erkrankungen und frühgeborene Kinder. Senioren über 65 Jahre sind oft stärker gefährdet: Das erhöhte Risiko liegt hier in der Tatsache, dass das Immunsystem mit fortschreitendem Alter an Abwehrkraft einbüsst.
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Halsschmerzen?

Eine in der Regel vorübergehende, jedoch lästige Erkältung beginnt häufig mit Halsschmerzen. Meist ist eine Infektion mit Viren für diese Entzündung im Rachenbereich verantwortlich. Normalerweise ist der Körper stark genug, um damit fertig zu werden. Wir können ihn dabei aktiv unterstützen und den Schmerz erfolgreich bekämpfen.

Tipps bei Halsschmerzen

  • Schonen Sie Ihre Stimme: Reden Sie so wenig wie möglich.
  • Trinken Sie Kräutertees (zum Beispiel Salbeitee). Die Flüssigkeit befeuchtet den Hals, während die Kräuter den gereizten Hals beruhigen.
  • Sorgen Sie für ausreichend Schlaf, damit sich der Körper regenerieren und erholen kann.
  • Vermeiden Sie trockene Raumluft. Nutzen Sie gegebenenfalls einen Raumbefeuchter, zum Beispiel eine Wasserschale auf der Heizung.
  • Rauchen Sie möglichst nicht. So vermeiden Sie eine zusätzliche Reizung des Halses.
  • Ziehen Sie sich entsprechend warm an. Vor allem der Hals sollte gut vor Kälte geschützt sein.
  • Unterstützen Sie den Körper aktiv mit desinfizierenden und schmerzstillenden Halssprays, Gurgellösungen oder Lutschtabletten.
  • Sollten die Halsschmerzen auch nach drei Tagen nicht besser werden, empfehlen wir eine Fachperson zu konsultieren.
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