19. September 2022

11 typische Sportverletzungen - und wie Sie sich schützen

11 typische Sportverletzungen - und wie Sie sich schützen

Sport treiben macht Spass und hält uns in Form. Worauf Sie achten müssen, damit Sie sich nicht verletzen, welche Stellen besonders gefährdet sind – und was hilft, wenn doch etwas passiert.

Herr und Frau Schweizer sind äusserst sportlich

Doch, wo Menschen sich körperlich aktiv betätigen, kann das schon mal ins Auge – oder auf andere Körperteile – gehen. 

Unterschieden werden muss zwischen akuten Verletzungen und Überlastungen. Häufig passieren Knöchel- oder Knieverletzungen – ein Resultat von Misstritten oder Verdrehern  während dem Joggen oder bei Spielsportarten. Bei Überlastungen sind Sehnenansatz-Entzündungen im Beinbereich häufig. Achillessehne, Kniescheibensehne, die Hamstrings am hinteren Oberschenkel – alles kann betroffen sein. Meist ist das eine Folge von ungenügender Stabilität beim Laufsport oder eben auch bei Spielsportarten.


Was sind die häufigsten Sportverletzungen?

  1. Prellung
  2. Verstauchung
  3. Bänderriss
  4. Sehnenentzündung
  5. Sehnenriss
  6. Schmerzsyndrom
  7. Muskelfaserriss und Muskelriss
  8. Muskelzerrung
  9. Verrenkungen
  10. Knochenbruch
  11. Gehirnerschütterung

Bei welchen Sportarten ist die Verletzungsgefahr am grössten?

Am meisten Sportunfälle passieren beim Fussball, Jogging, Laufen, Velofahren, Skifahren und Wandern. Das ist wenig überraschend, denn die vier letztgenannten Disziplinen werden hierzulande – zusammen mit Schwimmen – auch am häufigsten betrieben.

Als beachtlich gilt das Verletzungsrisiko bei Leichtathletik, Volleyball, Kampfsport und Reiten sowie bei Tennis, Squash und Badminton.

Am meisten schwere Verletzungen, die eine Arbeitsunfähigkeit von mehr als drei Tagen nach sich ziehen, ereignen sich bei Ski- und Snowboardtouren, beim Inlineskating, Reiten, Radfahren, Klettern und Skifahren.

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Wie behandelt der Arzt Sportverletzungen?

Landet man mit einer Sportverletzung beim Arzt, versucht dieser zunächst, mit Fragen herauszufinden, was genau passiert ist und ob schon vorgängig Beschwerden bestanden.

Danach folgt eine manuelle Untersuchung, um etwa Schwellungen und Blutungen zu ertasten. Aufgrund des Befunds wird entschieden, ob ein Ultraschallbild nötig ist oder geröntgt
werden muss. Ein Alarmzeichen ist, wenn im verletzten Teil die Durchblutung gestört ist oder nur noch wenig Gefühl vorhanden ist. Das deutet auf einen Nervenschaden hin. Auch wenn der Patient einen Muskel nicht mehr anspannen kann, liegt ein Notfall vor. Dann muss schnell gehandelt und allenfalls operiert werden. Je nach Verletzung wird der betroffene Körperteil mit einem Gips oder einer Schiene ruhiggestellt. Schmerzmittel können helfen, wenn die Schmerzen sehr stark sind oder eine Entzündung gemildert werden muss. Am häufigsten wird nach einer Sportverletzung eine gezielte Physiotherapie verschrieben. In leichten Fällen, zum Beispiel bei Zerrungen und Verstauchungen, können Salben und Gels mithelfen, Beschwerden zu lindern.

Wie kann man Sportverletzungen vorbeugen?

  • Vor dem Sport aufzuwärmen, ist ein Muss. Aktivieren Sie die Gelenke und die Muskulatur so, dass der Körper in einen Zustand versetzt wird, in dem er für Sport bereit ist.
  • Fundamental wichtig sei zudem, genügend Stabilität für die Sportart zu haben, die man ausüben will. Trainieren Sie deshalb Kraft und Koordination, wie beispielsweise einbeinige Übungen,  Gleichgewichtsübungen auf dem Balance-Trainer oder Planks für die Rumpfstabilität.
  • Wenn man zu Hause zweimal pro Woche 20 Minuten Rumpf, Becken und Schultern trainiert, hat man schon sehr viel gemacht. Allein schon mit Körpereigengewicht kann man einiges erreichen.
  • Wer sein Training intensivieren möchte, kann sich im Fitnesscenter ein Programm zusammenstellen lassen oder allenfalls ein Personal Training buchen. Fragen Sie eine Fachperson um Rat, um eine Überforderung zu vermeiden.
  • Geben Sie nicht nach zwei Wochen wieder auf, sondern ziehen Sie das Training mal zwei oder drei Monate durch. Meist stellt sich erst dann ein gutes Gefühl ein.

 

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